Buntherum

Furoshiki

FuroWAS?

Fukushima?

Nein! Furoshiki (gesprochen „Froschki“) – sind quadratische Stofftücher, meist aus Seide, Baumwolle, heutzutage auch Kunstfasern und die japanische Kunst des Umhüllens mit, eben diesen, Stofftüchern.

Wörtliche übersetzt „Stoff für das Bad“, was auf die erste Verwendung dieser quadratischen Stofftücher anspielt. Im 16. Jahrhundert wurden in Japan öffentliche Bäder, sogenannte „furo“, immer populärer. Dort wurden Stofftücher zum Einhüllen der persönlichen Kleidung während des Badens verwendet, damit es zu keinen Verwechslungen kommt. Nach dem Bad wurden mit dem Stofftuch die Füße getrocknet und man stand beim Ankleiden darauf.

Erste schriftlich belegte Aufzeichnungen von Stofftüchern, die um wertvolle Kostbarkeiten gewickelt wurden, gab es aber schon in der Nara Periode (710-794), unter dem Namen “Tsutsumi”. Der Name hat sich im Laufe der Zeit verändert, die Tradition ist erhalten geblieben.

Die gemusterten Tücher, ursprünglich aus Kimonostoff, für alle Anlässe und von allen Bevölkerungsschichten verwendet. Adelige Familien verdelten ihre Tücher sogar mit einem Wappen oder eigenem „Corporate Design“.

Das japanische Ministerium schätzt und unterstützt sein kulturelles Erbe, welches bei all‘ den Diskussionen über Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und zero-waste, aktueller ist, als je zuvor. Wir sehen das Potential, das diese multifunktionellen Tücher die Welt verbessern können.

Keine Klebestreifen, keine Bänder, kein Papier, kein Abfall!

Wenn jeder Österreicher 100 g Geschenkpapier achtlos wegwirft, häufen sich 800 Tonnen Papierabfall an. Ein buntherum-Tuch kannst du einfach und kreativ als nachhaltige Geschenkverpackung verwenden. Und damit nicht genug: Du kannst die Tücher als eigenständiges Geschenk sehen, denn mit den von Furoshiki inspirierten Bindetechniken hast du unzählige Möglichkeiten.

Unter Furoshiki – Bindetechniken findest du die Grundlagen und Tutorials um dich und deine Mitmenschen mit den vielen Möglichkeiten von Furoshiki zu überraschen und zu inspirieren.